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Entertainment

Unterhaltung und Entspannung zu Hause mittels elektronischer Medien (in diesem Kontext)

Herbstwetter

 Allgemeines, Entertainment  Kommentare deaktiviert für Herbstwetter
Okt 152012
 

Herbstwetter

Heute ist wieder ein Herbsttag, an dem man sich auf dem Sofa in eine warme Decke einkuschelt.
Noch ein heisser Kaffee oder Tee und fast alles ist gut. Aber so ganz zufrieden ist man doch nicht. Denn wo bleibt die geistige Nahrung. Seifenopern aus dem Standard-TV-Programm schläfern Sie ein und machen Sie träge? Hier kommt die Multimedia Cow ins Spiel. Wie wäre es mit dem Video-Archiv. Einen schönen Spielfilm geniessen. Oder ein schönes Hörbuch. Oder einfach mal radiohören und ein Programm anwählen, welches aus dem Internet zu einem speziellen Thema, das Sie schon lange interessiert berichtet?

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Der Blick in die Zukunft ist schwarz-weiß. Raumpatrouille Orion startete 1966 im gleichen Jahr wie Raumschiff Enterprise

 Entertainment, Future Trends  Kommentare deaktiviert für Der Blick in die Zukunft ist schwarz-weiß. Raumpatrouille Orion startete 1966 im gleichen Jahr wie Raumschiff Enterprise
Mrz 022012
 

Der Blick in die Zukunft ist schwarz-weiß. Raumpatrouille Orion startete 1966 im selben Jahr wie Raumschiff Enterprise.

Ein Vergleich zwischen zwei Scifi-Legenden.

Am 17. September 1966 fliegt der „schnelle Raumkreuzer Orion“ zum ersten Mal durch die Galaxien. Zum ersten Mal wahrgenommen habe ich die TV-Serie so ca. 1969. Irgendwie erstaunlich, wie schnell und doch so langsam die Zeit vergangen ist. Schnell, weil 1966 schon lange her ist und so langsam, weil die Geschichte der Orion auch heute noch immer in der Zukunft spielt.

Während „Raumschiff Enterprise“  auch schon seit 1966 in den USA auf Sendung ging, erreichte uns die deutsch synchronisierte Enterprise-Version erst 1972 – aber gleich in Farbe.

Der Blick in die Zukunft ist noch immer schwarz-weiß

Laserwaffe „HM-4“ (Resin-Modell), wie sie in der Fernsehserie Raumpatrouille Orion zu sehen war.

Laserwaffe „HM-4“ Raumpatrouille Orion. Bild: Rolf van Melis, Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported

Die Episoden der Orion kann man sich auch heute noch nur in schwarz-weiß vorstellen. Irgendwie ist das der prägende Teil der Serie. Wenn man an die Abenteuer von Draufgänger Commander McLane (Dietmar Schönherr) und seiner Crew denkt, sieht man die Szenen noch heute in schwarz-weiß vor dem inneren Auge. Auch die Uniformen sind dunkel gehalten. Man hat den Eindruck, als hätte sich der Regisseur mit Absicht auf die fehlende Farbe eingestellt und die Not zur Tugend gemacht. Der ganze Film wirkt am Ende so, als gäbe es in der Welt der Orion gar keine andere Farben als schwarz und weiß. Selbst das MakeUp der Darsteller scheint auf schwarz-weiß abgestimmt. Dadurch erhält der ganze Film am Ende diesen besonderen Effekt.

Orion versus Enterprise

Auf der Orion dienten einfache Gegenstände der 60er Jahre als futuristische High-Tech-Gerätschaft. Wer genauer hinsah, entdeckte Bügeleisen, Eislöffel, Badewannen-Armaturen und allerlei mehr Haushaltsgegenstände. Dies tat aber dem Rest des futuristischen Ambientes im Raumschiff und auch in der Erdstation keinen Abbruch. Noch heute sieht man aufgrund des Charmes und des hingabevollen Engagements der handelnden Personen kritiklos darüber hinweg.

Die Designer der Enterprise…

bemühten sich gerade bei den Gerätschaften – und insbesondere bei der Brückeneinrichtung – um plausibles High-Tech-Flair des 23. Jahrhunderts und erfanden neue Bauformen und Funktionen, die oft sogar zur alltäglichen Realität unserer Zeit wurden. Zum Beispiel der Klapp-Kommunikator, der geradezu Vorbild für unsere heutigen Handys war.

Insgesamt überlegte sich Gene Roddenberry, der brillante Erfinder und Produzent der Enterprise-Geschichte, eine Science Fiction, die getrieben von der Neugier war. Aber mehr noch. Durch die einzelnen Episoden lief über Jahrzehnte hinweg ein roter Faden. Handlungen und Personen passten über die vielen Episoden erstaunlich plausibel zusammen.

Die immer wieder aufeinander aufbauende Story brachte den Langzeiterfolg für die Enterprise.

Die immer wieder spannende Entdeckung des Unbekannten im endlosen Weltraum und die ausgeprägte Sozialkompetenz sowie die Toleranz gegenüber fremden Wesen und Völkern eroberte nachhaltig die Herzen der Fans. Dies war ein weiterer gravierender Unterschied zu Orion, die fast immer mit der Bekämpfung und Zerstörung des unbekannten Feindes – wenn dieser auch nur schemenhaft erkennbar war – gut ausgelastet war. Schon nach sieben Episoden wurde das Abenteuer Orion leider eingestellt.

Freiheit an der langen Leine gegenüber deutscher Verwaltungsgründlichkeit

Nichelle Nichols alias Lt. Nyota Uhura. Bild: NASA

Nichelle Nichols alias Lt. Nyota Uhura auf der Enterprise. Bild NASA

Die Kommandostrukturen der Orion waren vollständig auf eine restriktive Erdverwaltung fixiert. Während die Enterprise in den Weiten des Weltraums zu Hause war, wurde die Orion-Crew mit deutscher Gründlichkeit von Verwaltungs-Sessel-Pupsern gegängelt. Und diese war aus dem eigenen Selbstverständnis heraus auf der Erde angesiedelt. Andere Intelligenzen – sofern überhaupt in Erwägung gezogen – sind verschwommene Gestalten, die nur eines im Sinn hatten: die Erdverwaltung durch eine Feindverwaltung zu ersetzen.

Anders bei Enterprise. Das Unbekannte wird nicht als generell “Der Feind” klassifiziert. Hier will man den Unbekannten kennenlernen, ohne ihn zu manipulieren und ohne ihn zu fürchten. Bemerkenswert nachhaltig, insbesondere für die Zeit des “kalten Kriegs”, in der oft genau das Gegenteil in Film-Stories dramatisiert wurde.

Unterschiedlicher Lifestyle

Natürlich gibt es auch große Unterschiede beim Lifestyle der beiden unterschiedlichen Filmkulturen. Wärend die Orion-Crew – wenn sie nicht gerade kämpft oder ein anderes Problem hat – dem Alkohol, vornehmlich Whiskey, einen zentralen Stellenwert in der Freizeitgestaltung zumisst, verhält sich die Enterprise-Mannschaft völlig anders. Das Thema Alkohol tritt nur selten als romatische Genußlegende und als irischer Scotch auf, wenn Chef-Ingenieur Montgomery “Scotty” Scott etwas Wichtiges zu feiern hat. Später kommt der Alkohol als gehirnschonender Synthehol wieder zurück auf “Deck 10 vorne” , der integrierten Raumschiff-Bar auf der Enterprise.

Bei beiden Stories gibt es natürlich unverkennbar typische Uniformen. Der auffälligste Unterschied weist die Damen-Ober-Bekleidung auf. Während die Damenwelt in der Orion-Story zwar berockt auftritt, vermeidet sie jedoch gleichzeitig allzugroße Ablenkung bei der verwaltungstechnischen Pflichterfüllung. So bis zum Knie oder auch ein bisschen weniger und dabei konservativ, fällt die verbreitete Damenmode aus.

Anders bei den diensttuenden Damen auf der Enterprise. Hier wurde voll auf die abgeklärte Gelassenheit der Männer vertraut. Maximale Beinfreiheit, mit einer nicht weiter nennenswerten Restlänge der Kleidung unterhalb des endenden Unterkörpers. So tritt hier die Damenwelt auf. Dies erregt nur an besonders ruhigen Tagen und auch nur gelegentlich die Aufmerksamkeit der Männer, welche dann kurz anhält und sich in einem würdigenden Blick äußert. Und dann…. auf zu neuen Grenzen des Weltalls.

Sex und Beziehungen

In beiden Stories wird auf nachhaltige Liebesbeziehungen verzichtet. Nur selten wird darauf hingewiesen, dass der Eine oder die Andere irgendwo eine Ehe oder Partnerschaft pflegt. Bei der Enterprise ist diese Lichtjahre entfernt. Bei der Orion bedrohlich nahe, wenn die Ehefrau in der zentralen Freizeitbar (Starlight Casino) ihren Anspruch auf einen Ehemann einfordert, welcher um diese Zeit längst zu Hause dringend zur Anwesenheit erwartet wird.

Hier und da nimmt man bei der Orion die eine oder andere von Lust getriebene Anspielung im Männergespräch war.

Auf der Enterprise wird auch schon mal romantisch und feinfühlig geküsst. Allerdings meistens von Captain Kirk, der eine hübsche Dame jüngeren Alters aufgrund widriger Umstände – so leid es ihm tut – nach einer kurzen Romanze wieder verabschieden muss. Denn auf ihn warten neue Abenteuer am Rande des Universums, die keinen weiteren Müßiggang ermöglichen.

 

Hätten wir auf eine der beiden Serien verzichten können?

Nein! Beide Geschichten haben uns etwas über die Zukunft gelehrt. Beide Helden – Kirk und McLane – haben uns mit ihrem selbstlosen Einsatz immer wieder vor der Glotze gefesselt. So unterschiedlich die Stories auch waren – eines haben sie auf jeden Fall bewirkt: aus so manchem “Couch Potatoe” wurde ein eingefleischter Fan von Zukunftsvisionen, die selbst heute noch – sei es in schwarz-weiß oder in Farbe – weit  in die Zukunft reichen.
Ja, das ist Science Fiction!

Ihr Schreiber dieses Beitrags war DeExperte

Unterhaltung genießen, Informationen erhalten, überall im meinem Zuhause – ein Problem?

 Entertainment, Home-Automation Domotics  Kommentare deaktiviert für Unterhaltung genießen, Informationen erhalten, überall im meinem Zuhause – ein Problem?
Sep 252011
 
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